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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Verträge zwischen der Therapeutin und dem Klienten / der Klientin über die Inanspruchnahme heilkundlicher bzw. psychotherapeutischer Leistungen, die über diese Website oder im Rahmen persönlicher, telefonischer oder digitaler Terminvereinbarungen zustande kommen. Abweichende Bedingungen finden keine Anwendung, es sei denn, sie wurden ausdrücklich schriftlich vereinbart.


§ 1 Vertragsgegenstand

Der Klient / die Klientin nimmt bei der Therapeutin eine heilkundliche bzw. psychotherapeutische Behandlung in Anspruch. Diese umfasst gegebenenfalls notwendige Diagnose- und Testverfahren.
Es können sowohl wissenschaftlich anerkannte Verfahren als auch Methoden zur Anwendung kommen, die nicht der schulmedizinischen Anerkennung entsprechen und der Alternativmedizin zuzuordnen sind.

Die Behandlung kann als persönliche Sitzung in der Praxis, im Rahmen eines Hausbesuchs oder als Videosprechstunde erfolgen.

Die Inanspruchnahme der Behandlung, einschließlich der Videosprechstunde, entbindet den Klienten / die Klientin nicht von der eigenverantwortlichen Übernahme seiner / ihrer Handlungen. Der Klient / die Klientin verpflichtet sich, bei auftretenden Problemen oder Störungen zeitnah Kontakt zur Therapeutin aufzunehmen.


§ 2 Honorar, Abrechnung und Behandlungsdauer

Das Honorar richtet sich nach dem zeitlichen Aufwand der jeweiligen Behandlung. Es gilt der Vergütungssatz in Höhe von 100 EUR pro 60 min. Bei Sitzungen mit einer Dauer von mehr als 60 Minuten werden angebrochene Zeitintervalle im 15-Minuten-Takt anteilig berechnet.

Das Honorar ist nach Rechnungsstellung sofort und ohne Abzug per Überweisung auf das in der Rechnung angegebene Konto fällig.

Die Leistungen der Therapeutin sind gemäß § 4 Nr. 14 UStG von der Umsatzsteuer befreit.


§ 3 Aufklärung und Hinweise

  1. Die Behandlung ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Therapie. Sofern ärztlicher Rat erforderlich ist, wird eine Weiterbehandlung durch einen Arzt oder eine Ärztin empfohlen.
  2. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten für heilpraktische Behandlungen in der Regel nicht.
  3. Privat Versicherte oder Personen mit Zusatzversicherungen können gegebenenfalls einen Erstattungsanspruch gegenüber ihrer Versicherung haben. Die Klärung der Kostenübernahme erfolgt eigenverantwortlich durch den Klienten / die Klientin vor Beginn der Behandlung.
  4. Erstattungen durch private Krankenversicherungen oder Beihilfestellen sind häufig auf die Sätze des Gebührenverzeichnisses für Heilpraktiker begrenzt. Differenzen zwischen erstatteten Beträgen und dem vereinbarten Honorar sind vom Klienten / der Klientin selbst zu tragen. Der Honoraranspruch der Therapeutin besteht unabhängig von einer Kostenübernahme durch Dritte.

§ 4 Mitwirkungspflichten

Die Therapeutin verpflichtet sich, die Behandlung nach den berufsrechtlichen Standards sowie unter Berücksichtigung der geltenden Patientenrechte durchzuführen.

Der Klient / die Klientin verpflichtet sich, im Rahmen seiner / ihrer Möglichkeiten aktiv an der Erreichung der Behandlungsziele mitzuwirken.

Der Klient / die Klientin erklärt, dass bei psychischen Beschwerden eine somatische Abklärung durch eine hierzu berechtigte ärztliche Stelle erfolgt ist und keine körperliche Ursache für die psychische Symptomatik vorliegt.


§ 5 Kommunikation

Der Klient / die Klientin erklärt sich damit einverstanden, über die folgenden Kommunikationswege mit der Therapeutin zu kommunizieren (nach gesonderter Zustimmung):

  • SMS
  • WhatsApp
  • E-Mail

Es wird darauf hingewiesen, dass bei externen Messaging-Diensten nicht in allen Fällen die vollständige Einhaltung datenschutzrechtlicher Vorgaben garantiert werden kann. Eine Kommunikation erfolgt ausschließlich nach erteilter Einwilligung.


§ 6 Videosprechstunde

In geeigneten Fällen kann die Behandlung im Rahmen einer Videosprechstunde erfolgen.
Die Videosprechstunde wird über einen sicheren Videodienstanbieter durchgeführt, der eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gewährleistet und keine Aufzeichnung der Sitzung ermöglicht.


§ 7 Ausfallhonorar

Wird ein vereinbarter Termin vom Klienten / von der Klientin nicht wahrgenommen, ist ein Ausfallhonorar in Höhe des für den Termin vorgesehenen Honorars zu zahlen.
Dies entfällt, wenn der Termin mindestens 24 Stunden im Voraus abgesagt wird oder der Klient / die Klientin ohne eigenes Verschulden verhindert war.

Der Nachweis eines geringeren oder nicht entstandenen Schadens bleibt vorbehalten; ebenso der Nachweis eines höheren Schadens durch die Therapeutin.


§ 8 Kündigung

Der Behandlungsvertrag kann vom Klienten / von der Klientin gemäß § 627 BGB jederzeit ohne Einhaltung einer Frist mündlich oder schriftlich gekündigt werden.

Auch der Therapeutin steht ein Kündigungsrecht zu, sofern keine Kündigung zur Unzeit erfolgt.


§ 9 Schweigepflicht

Die Therapeutin unterliegt der gesetzlichen Schweigepflicht.
Eine Auskunftserteilung an Dritte (z. B. Kostenträger, Angehörige, Ärzte) erfolgt ausschließlich nach vorheriger schriftlicher Entbindung von der Schweigepflicht durch den Klienten / die Klientin.


§ 10 Gerichtsstand

Meinungsverschiedenheiten sollen nach Möglichkeit einvernehmlich geklärt werden. Beschwerden oder Einwände sind schriftlich vorzubringen.

Sofern keine gütliche Einigung erzielt werden kann, ist – soweit gesetzlich zulässig – der Gerichtsstand der Sitz der Praxis.


§ 11 Schlussbestimmungen

Für diesen Vertrag gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
Abweichende oder ergänzende Vereinbarungen bedürfen der Schriftform.